Forschenden der ETH Zürich ist ein bedeutender Schritt in der Miniaturisierung moderner Lichttechnologie gelungen: organische Leuchtdioden (OLED) wurden erstmals auf Nanoskala gefertigt – rund 100-mal kleiner als eine menschliche Zelle. Diese Nano-OLEDs könnten nicht nur ultrahochauflösende Displays ermöglichen, sondern auch die Mikroskopie, Datenübertragung und opto-elektronische Anwendungen grundlegend verändern.
Ein Blick in die Forschung zeigt: Die Zukunft des Lichts wird kleiner, präziser – und enorm leistungsfähig.
Warum ist das so bedeutend?
• Nano-Pixel eröffnen neue Wege in der Mikroskopie – tiefere Auflösung, bessere Fokussierung, neue Abbildungsverfahren.
• Durch optische Wechselwirkungen zwischen eng platzierten Nano-OLEDs wird es möglich, Licht zu bündeln, zu steuern oder zu polarisieren.
• Perspektivisch denkbar: Mini-Laser, neuartige Sensoren, sogar 3D-Darstellungen und holographische Anwendungen.
Technologische Basis dieser Miniaturisierung ist ein neues Fertigungsverfahren mit ultradünnen Siliziumnitrid-Membranen, das sich in bestehende Chip-Lithografie integrieren lässt.
Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Nature Photonics veröffentlicht – ein Meilenstein für zukünftige Opto-elektronische Entwicklungen.
Wir als NARVA Warenzeichenverband beobachten diese Fortschritte mit großem Interesse – sie zeigen, wie rasant sich Licht- und Displaytechnologie weiterentwickelt und welche Potenziale noch vor uns liegen.
Lesen Sie den volltändigen Artikel von Lumitos hier: Weltkleinste Leuchtdiode fabriziert
Bildquelle: Amanda Paganini / ETH Zürich